Nadja Kriewald: Deutschlands furchtlose Kriegsreporterin und das Gesicht des ntv Auslandsreports

Wer ist Nadja Kriewald? Eine kurze Einführung

Wenn man in Deutschland den Namen Nadja Kriewald hört, denkt man sofort an ernsthafte Nachrichtenberichterstattung, mutige Auslandsreisen und Geschichten, die wirklich unter die Haut gehen. Sie ist keine Journalistin, die bequem im Studio sitzt und Nachrichten vorliest. Sie ist die Art von Reporterin, die ins Flugzeug steigt, direkt ins Krisengebiet fährt und von dort berichtet, wo andere lieber zu Hause bleiben würden.

Nadja Kriewald ist seit Jahrzehnten das Gesicht des ntv Auslandsreports – einer der bekanntesten Auslandsnachrichtensendungen im deutschen Fernsehen. Sie moderiert die Sendung nicht nur, sondern leitet auch die gesamte Redaktion dahinter. Das bedeutet, sie entscheidet mit, welche Themen aus der Welt es in die Sendung schaffen und wie diese Geschichten erzählt werden.

Was sie von vielen anderen Journalistinnen unterscheidet, ist ihre Fähigkeit, komplizierte politische Ereignisse auf eine Weise zu erklären, die jeder verstehen kann. Sie spricht nicht über Krieg und Krisen wie jemand, der nur Zahlen und Fakten kennt. Sie spricht darüber wie jemand, der dabei war – weil sie es meistens tatsächlich war.

„Kein Ort ist ihr zu weit weg oder zu gefährlich.” – was-war-wann.de über Nadja Kriewald

Seit ihrem TV-Debüt im Dezember 1992 bei ntv hat sie über 30 Jahre Erfahrung in der Welt des deutschen Fernsehens gesammelt. Ihre Karriere ist eine Geschichte von Mut, Leidenschaft und dem echten Willen, die Wahrheit hinter den Schlagzeilen zu zeigen. Ob aus Afghanistan, Somalia, dem Libanon oder dem kriegsgebeutelten Ukraine – Nadja Kriewald war dort, wo die wichtigsten Geschichten unserer Zeit entstanden sind.

Nadja Kriewalds frühe Jahre und Ausbildung

Bevor Nadja Kriewald zur bekannten Fernsehmoderatorin wurde, die sie heute ist, gab es einen überraschenden ersten Schritt in ihrem Leben: Sie studierte Rechtswissenschaften. Das klingt erstmal nicht nach dem typischen Weg in die Welt der Kameras und Mikrofone – aber wenn man genauer darüber nachdenkt, ergibt es durchaus Sinn.

Ein Jurastudium lehrt einen, sehr genau hinzuschauen. Man lernt, Fakten sorgfältig zu prüfen, Argumente klar zu strukturieren und nie voreilige Schlüsse zu ziehen. Genau diese Fähigkeiten sind es, die einen guten Journalisten ausmachen – besonders einen, der über Kriege, politische Konflikte und internationale Krisen berichtet. Nadja Kriewald hat dieses analytische Denken aus ihrem Studium mitgenommen und es in ihre journalistische Arbeit eingebaut.

Nach dem Abschluss ihres Studiums entschied sie sich jedoch für einen mutigen Richtungswechsel. Statt in einer Kanzlei zu arbeiten, zog es sie in die Welt der Medien. Ihre erste größere Station war SAT.1, einer der bekanntesten privaten Fernsehsender Deutschlands. Dort bekam sie erste Einblicke in die Produktionswelt des Fernsehens – wie Sendungen entstehen, wie man vor der Kamera wirkt und wie ein großer Medienapparat funktioniert.

Dieser frühe Einstieg bei SAT.1 war kein Zufall, sondern ein bewusster Schritt. Sie wollte verstehen, wie das Fernsehen von innen funktioniert – nicht nur als Moderatorin, sondern als jemand, der das große Bild versteht. Und genau dieses Verständnis hat ihr später geholfen, bei ntv nicht nur zu moderieren, sondern auch die Redaktion des Auslandsreports zu leiten.

Was Nadja Kriewalds Hintergrund so interessant macht, ist diese Kombination aus akademischer Strenge und journalistischer Neugier. Sie brachte aus dem Jurastudium die Disziplin mit, Dinge genau zu hinterfragen. Und aus ihrer frühen TV-Erfahrung brachte sie das Handwerk mit, Geschichten so zu erzählen, dass Menschen wirklich zuhören. Diese beiden Seiten zusammen haben sie zu der Journalistin gemacht, die Deutschland heute kennt und schätzt.

Wie hat Nadja Kriewald ihre Karriere bei ntv aufgebaut?

Im Dezember 1992 betrat Nadja Kriewald zum ersten Mal das ntv-Studio – und damit begann eine der bemerkenswertesten Karrieren im deutschen Nachrichtenfernsehen. Was als Einstieg in einen noch jungen Privatsender begann, wurde über die Jahre zu einer festen Institution. ntv war damals noch ein relativ neuer Sender, der sich gerade seinen Platz in der deutschen Medienlandschaft erarbeitete. Kriewald wuchs mit dem Sender – und der Sender wuchs mit ihr.

In den ersten Jahren arbeitete sie in verschiedenen Rollen, sowohl vor als auch hinter der Kamera. Sie moderierte, sie produzierte, sie recherchierte. Diese vielseitige Erfahrung war wichtig, denn sie lernte das Handwerk der Fernsehjournalistik von Grund auf kennen. Kein anderer hat ihr einfach einen Platz vor der Kamera geschenkt – sie hat ihn sich durch harte Arbeit und Engagement verdient.

Zwischen 2003 und 2007 übernahm sie die Moderation der Sendung „Die Woche”, einem Magazinformat bei ntv, das politische und gesellschaftliche Themen aufbereitete. Diese Sendung war anspruchsvoll, denn sie verlangte von der Moderatorin nicht nur Fachwissen, sondern auch die Fähigkeit, komplexe Zusammenhänge verständlich zu erklären. Kriewald meisterte das mit Bravour und etablierte sich dabei als eine ernsthafte journalistische Stimme.

Doch der eigentliche Meilenstein ihrer Karriere kam mit dem ntv Auslandsreport – der Sendung, die untrennbar mit ihrem Namen verbunden ist.

Was ist der ntv Auslandsreport?

Der Auslandsreport ist eine der ältesten und bekanntesten Auslandsnachrichtensendungen im deutschen Privatfernsehen. Die Sendung existiert seit 1997 und wurde damals unter Helmut Brandstetter ins Leben gerufen. Von Anfang an war das Ziel klar: keine oberflächliche Berichterstattung, sondern echte Reportagen aus aller Welt – nah an den Menschen, nah an den Ereignissen.

Nadja Kriewald übernahm die Sendung ebenfalls 1997 und hat sie seitdem geprägt wie keine andere. Sie ist nicht nur das Gesicht der Sendung, sondern leitet auch die Redaktion – das bedeutet, sie trägt die journalistische Verantwortung für alle Inhalte, die in der Sendung erscheinen. Das ist eine Doppelrolle, die viel Erfahrung, Urteilsvermögen und Leidenschaft erfordert.

Der Auslandsreport berichtet über Themen, die anderswo oft zu wenig Aufmerksamkeit bekommen:

  • Politische Konflikte und humanitäre Krisen weltweit
  • Menschliche Schicksale hinter den großen Schlagzeilen
  • Kulturelle Besonderheiten und gesellschaftliche Veränderungen in fernen Ländern
  • Aktuelle Ereignisse – von Naturkatastrophen bis zu Wahlen

Für viele Zuschauer ist der Auslandsreport heute gleichbedeutend mit Nadja Kriewald. Über 20 Jahre lang hat sie die Sendung durch bewegte Zeiten geführt – durch Terroranschläge, Flüchtlingskrisen, Pandemien und Kriege. Dass das Format bis heute existiert und geschätzt wird, ist zu einem großen Teil ihr Verdienst.

Nadja Kriewald als Kriegsreporterin – Die Ukraine-Berichterstattung

Es gibt Momente in der Karriere eines Journalisten, die alles verändern. Für Nadja Kriewald war dieser Moment der 24. Februar 2022 – der Tag, an dem Russland die Ukraine angriff. Zwei Tage vor Kriegsbeginn flog sie mit einem der letzten Flüge von Deutschland nach Kiew. Zu diesem Zeitpunkt hatte noch kaum jemand damit gerechnet, dass der Krieg wirklich beginnen würde. Kriewald war trotzdem dort.

Diese Entscheidung sagt viel über sie aus. Während viele zögerten, handelte sie. Und genau diese Bereitschaft, in die gefährlichsten Orte der Welt zu gehen, hat sie zu einer der wichtigsten deutschen Stimmen in der Ukraine-Berichterstattung gemacht.

Im ersten Kriegsjahr verbrachte sie insgesamt über drei Monate in der Ukraine – aufgeteilt in mehrere Einsätze von jeweils zwei bis drei Wochen. Sie bereiste Städte wie Lwiw, Kiew, Saporischschja und die Regionen im Süden und Südosten des Landes. Orte, die täglich unter Beschuss standen. Orte, an die viele andere Journalisten nicht wollten oder konnten.

Wie ist es, aus einem Kriegsgebiet zu berichten?

In einem Interview mit dem Magazin prisma sprach Kriewald offen darüber, wie es sich anfühlt, in einem Land zu arbeiten, das jeden Tag angegriffen wird. Sie beschrieb Momente echter Angst – zum Beispiel während eines Drehs in einer kleinen Stadt südlich von Saporischschja, wo die Situation plötzlich sehr gefährlich wurde. Und trotzdem fuhr sie immer wieder zurück.

Was sie antreibt, ist nicht Abenteuerlust. Es ist das Gefühl von journalistischer Verantwortung. Sie glaubt, dass die Welt wissen muss, was in der Ukraine passiert – nicht aus der Distanz eines Redaktionsbüros, sondern aus erster Hand. Und sie warnte in Interviews auch davor, dass der Westen die Lage der Ukraine zu optimistisch einschätzt. Eine Aussage, die Mut erfordert.

„Seit Kriegsbeginn hält sich die privat in Berlin lebende Journalistin beruflich vorwiegend in der Ukraine auf.” – prisma.de

Die menschlichen Geschichten hinter den Schlagzeilen

Was Nadja Kriewalds Ukraine-Berichterstattung besonders macht, ist ihr Fokus auf die Menschen hinter dem Krieg. Sie berichtete nicht nur über Truppenbewegungen oder politische Entwicklungen. Sie besuchte eine 17-jährige Schülerin, die trotz Krieg versuchte, ihren Alltag zu leben. Sie sprach mit einer Polizistin, die mutmaßliche Kriegsverbrechen aufklärte. Sie zeigte das Leben in einer Geburtsklinik in Schytomyr, wo mitten im Krieg neue Leben zur Welt kamen.

Am 23. Februar 2023 – genau ein Jahr nach Kriegsbeginn – strahlte ntv ihre große Dokumentation aus: „Ein Jahr Krieg in der Ukraine”. Darin besuchte sie Menschen, die sie über das Jahr kennengelernt hatte, und zeigte, wie sich ihr Leben verändert hatte. Diese Dokumentation war kein trockener Nachrichtenbericht – sie war ein menschliches Porträt eines Landes im Krieg.

Aus welchen Ländern hat Nadja Kriewald berichtet?

Die Ukraine ist nur eines von vielen Ländern, aus denen Nadja Kriewald im Laufe ihrer Karriere berichtet hat. Als Auslandsreporterin hat sie die Welt bereist – und zwar nicht die touristischen Hotspots, sondern die Orte, wo echte, wichtige Geschichten passieren. Bis zu achtmal pro Jahr dreht sie im Ausland zu aktuellen Themen. Eine beeindruckende Zahl, die zeigt, wie aktiv und engagiert sie in ihrem Beruf ist.

Zu den Ländern, aus denen sie reportiert hat, gehören unter anderem:

LandArt der Berichterstattung
UkraineKriegsberichterstattung seit 2022
AfghanistanKonflikt- und Krisenreportagen
LibanonPolitische Krisen und humanitäre Lage
SomaliaHumanitäre Katastrophen
BrasilienGesellschaftliche und politische Themen
TürkeiFlüchtlingskrise, Erdbeben 2023
SpanienGesellschaft und Migration
KeniaNatur und humanitäre Themen

Besonders interessant ist, dass Kriewald viele ihrer Story-Ideen auch aus dem Privatleben schöpft. Wenn sie im Urlaub etwas Wichtiges oder Interessantes entdeckt, kann das zum Ausganspunkt einer Reportage werden. Sie filmte manchmal spontan mit dem Handy – auch dann, wenn sie keine offizielle Drehgenehmigung hatte. Diese Spontaneität zeigt, wie sehr der Journalismus für sie nicht nur ein Job ist, sondern eine Berufung.

Ein besonderer Traum von ihr ist bis heute Nordkorea. Sie hat offen darüber gesprochen, wie sehr sie dieses abgeschottete Land fasziniert. Doch als westliche Journalistin ist es extrem schwer, überhaupt hineinzukommen – und noch schwerer, wieder herauszukommen. Es bleibt vorerst ein Traum, der zeigt, wie grenzenlos ihre journalistische Neugier ist.

Nadja Kriewalds Rolle im Kampf gegen Desinformation

In einer Zeit, in der Falschinformationen und Fake News das Internet überfluten, ist die Arbeit seriöser Journalisten wichtiger denn je. Nadja Kriewald hat sich klar auf die Seite des vertrauenswürdigen Journalismus gestellt – und das nicht nur durch ihre eigene Arbeit, sondern auch durch ihr öffentliches Engagement.

Sie ist Teil von Kampagnen bei ntv und RTL, die aktiv gegen Desinformation vorgehen. Das „Jahr der Nachricht” war eine solche Initiative, bei der ntv gemeinsam mit Partnern auf die Bedeutung von seriösem, verlässlichem Journalismus aufmerksam machte. Kriewald war dabei eine der Stimmen, die diese Botschaft nach außen trugen.

Ihre Überzeugung ist einfach und klar: In einer Welt, in der jeder Nachrichten produzieren und verbreiten kann, ist es die Aufgabe professioneller Journalisten, die Wahrheit von der Lüge zu trennen. Das erfordert Zeit, Recherche und den Mut, auch unbequeme Wahrheiten auszusprechen. Kriewald hat bewiesen, dass sie dazu bereit ist – zum Beispiel, als sie öffentlich warnte, dass Europa die Situation in der Ukraine falsch einschätzt.

Sie nahm außerdem am Kommunikationskongress 2025 teil – einer wichtigen Veranstaltung, bei der Medienprofis aus ganz Deutschland über die Zukunft der Kommunikation und des Journalismus diskutierten. Ihr Fazit dort war bezeichnend: Die Zukunft ist nicht vorbestimmt – aber sie wird davon abhängen, ob Menschen bereit sind, für glaubwürdige Information einzustehen.

Nadja Kriewald heute – Woran arbeitet sie gerade?

Nadja Kriewald ist auch nach über 30 Jahren im Beruf noch immer voll dabei. Sie moderiert weiterhin den ntv Auslandsreport und leitet die dazugehörige Redaktion. Parallel dazu ist sie seit einiger Zeit auch bei RTL Nord aktiv, wo sie neue Aufgaben und Projekte übernommen hat.

Auf LinkedIn teilt sie regelmäßig ihre Gedanken zu aktuellen politischen Themen – von der deutschen Innenpolitik bis hin zu internationalen Entwicklungen. Ihre Posts zeigen, dass sie nicht nur dann Meinungen hat, wenn die Kamera läuft. Sie ist auch abseits der Sendung eine nachdenkliche und engagierte Stimme im deutschen Mediendiskurs.

Auf Instagram (@nadjakriewald) gibt sie ihren Followern Einblicke in ihre Arbeit und manchmal auch in ihr Leben. Mit über 3.000 Followern ist sie zwar kein Social-Media-Star im klassischen Sinne – aber das ist auch nicht ihr Ziel. Ihr geht es um Substanz, nicht um Likes.

Was die Zukunft bringt, ist offen. Aber eines ist sicher: Solange es wichtige Geschichten auf der Welt zu erzählen gibt, wird Nadja Kriewald eine der Ersten sein, die hinfahren und darüber berichten.

Was macht Nadja Kriewald zu einer der besten Kriegsjournalistinnen Deutschlands?

Am Ende stellt sich die Frage: Was macht Nadja Kriewald wirklich besonders? Es gibt viele Journalistinnen und Journalisten in Deutschland. Aber nur wenige haben eine Karriere aufgebaut, die so konsequent, so mutig und so menschlich ist wie ihre.

Erstens ist es ihre Erfahrung. Über 30 Jahre im Fernsehgeschäft, davon mehr als 25 Jahre beim Auslandsreport – das gibt ihr eine Tiefe des Verständnisses, die man nicht aus Büchern lernen kann. Sie hat politische Umbrüche, Kriege, humanitäre Krisen und gesellschaftliche Veränderungen hautnah miterlebt und dokumentiert.

Zweitens ist es ihre Bereitschaft, dorthin zu gehen, wo andere nicht wollen. Somalia, Afghanistan, eine aktive Kriegszone in der Ukraine – Kriewald lässt sich von Gefahr nicht aufhalten. Das erfordert nicht nur Mut, sondern auch eine tiefe Überzeugung, dass die Arbeit eines Journalisten in solchen Momenten besonders wichtig ist.

Drittens, und das ist vielleicht das Wichtigste, ist es ihr menschlicher Blick auf die Welt. Sie berichtet nicht über Statistiken oder abstrakte politische Entwicklungen. Sie berichtet über Menschen – über ihre Ängste, ihre Hoffnungen, ihren Alltag in außergewöhnlichen Zeiten. Das ist es, was ihre Reportagen so berührend und so wichtig macht.

Und schließlich ist es ihre Integrität. In einer Zeit, in der Vertrauen in die Medien schwindet, ist Nadja Kriewald eine der wenigen Stimmen, der die Menschen wirklich zuhören. Sie hat sich dieses Vertrauen über Jahrzehnte erarbeitet – durch harte Arbeit, durch Ehrlichkeit und durch den Mut, die Wahrheit zu sagen, auch wenn sie unbequem ist.

Nadja Kriewald ist mehr als eine Moderatorin. Sie ist eine Institution im deutschen Journalismus – und eine Erinnerung daran, warum guter Journalismus für eine funktionierende Gesellschaft unverzichtbar ist.

Häufig gestellte Fragen (FAQs)

Wer ist Nadja Kriewald?
Nadja Kriewald ist eine deutsche Fernsehjournalistin und Moderatorin, die seit 1992 bei ntv arbeitet. Sie ist vor allem als Gesicht des ntv Auslandsreports bekannt.

Was ist der ntv Auslandsreport?
Der ntv Auslandsreport ist eine Auslandsnachrichtensendung, die seit 1997 läuft. Nadja Kriewald moderiert und leitet die Redaktion der Sendung seit Beginn an.

Hat Nadja Kriewald aus der Ukraine berichtet?
Ja. Seit Kriegsbeginn im Februar 2022 war sie mehrfach direkt vor Ort in der Ukraine und verbrachte im ersten Kriegsjahr über drei Monate dort.

Was hat Nadja Kriewald studiert?
Sie studierte Rechtswissenschaften, bevor sie ihre Karriere im Fernsehen startete – zuerst bei SAT.1, dann bei ntv.

Ist Nadja Kriewald noch aktiv?
Ja. Sie moderiert weiterhin den ntv Auslandsreport, ist bei RTL Nord tätig und bleibt eine der bekanntesten journalistischen Stimmen Deutschlands.

Fazit

Nadja Kriewald ist eine Journalistin, die man nicht so schnell vergisst. Nicht weil sie laut ist oder sich in den Vordergrund drängt – sondern weil ihre Arbeit für sich selbst spricht. Über 30 Jahre lang hat sie gezeigt, was es bedeutet, Journalismus mit echter Überzeugung zu betreiben.

Sie ist in Krisengebiete gereist, als andere zögerten. Sie hat Geschichten erzählt, die sonst niemand erzählt hätte. Und sie hat dabei nie vergessen, dass hinter jedem politischen Ereignis echte Menschen stehen – mit echten Ängsten, echten Hoffnungen und echten Geschichten, die es wert sind, gehört zu werden.

Was Nadja Kriewald außerdem auszeichnet, ist ihre Standhaftigkeit in einer sich schnell verändernden Medienwelt. Während viele Formate kamen und gingen, ist der Auslandsreport geblieben – und mit ihm sie. Das ist kein Zufall. Es ist das Ergebnis von harter Arbeit, journalistischer Integrität und dem echten Willen, die Welt besser zu verstehen und zu erklären.

Verwendete Quellen

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